HTC Desire C – Einsteiger-Smartphone mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich

Von: Artur / Am: / In: HTC Desire C, Testberichte

HTC Desire C White

Dies ist ein Gastbeitrag von Anton Shmatko.

Als erstes erstmal eine kleine Vorabinfo: das HTC Desire C ist das erste Android-Smartphone, welches ich selber wirklich länger nutzen und testen konnte. Dafür bin ich HTCInside.de und HTC DACH sehr dankbar.

Obwohl Android ziemlich anders als iOS ist, habe ich mich sofort sehr gut zurechtgefunden. Ich war auch positiv überrascht, dass das Einsteiger-Smartphone direkt mit der neusten Android-Version 4.0 „Ice Cream Sandwich“ ausgestattet war. Soll ja nicht jedes neue Android-Smartphone mitbringen. Zu den Verbesserungen des Betriebssystems kann ich nicht viel sagen. Auch nicht, ob es weitere Funktionen von Android 4.0 gibt, welche das HTC Desire C nicht unterstützt. Jetzt aber zum Smartphone selbst!

Erster Eindruck

Das Desire C liegt sehr gut in der Hand. Dies liegt letztendlich an der Größe und am Gewicht. Knapp 100 Gramm schwer, laut Internet mit den Abmessungen 107.2 x 60.6 x 11.9 Millimetern. Die Oberfläche fühlt sich sehr hochwertig an, dass überall Plastik zum Einsatz kommt, nimmt man gar nicht wahr. Die Rückseite ist leicht angeraut, das untere Drittel leicht geschwungen.Das Smartphone liegt also bequem und sicher in der Hand.

Hardware

Das Desire C werkelt mit einem 600-Megahertz-Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher. Hört sich erstmal nicht nach viel an, Android 4.0 läuft aber weitestgehend ruckelfrei. Vielleicht nicht bei „Powerusern“, wenn man viele Anwendungen öffnet. Das Desire C ist aber auch gar nicht an diese gerichtet und ist somit ein leistungfähiges Einsteiger-Smartphone.

Was mir negativ aufgefallen ist, dann ist es das Display. Vielleicht ist der Vergleich auch unfair, aber ich bin nun mal an die Auflösung vom iPhone 4 gewohnt. Das Display beim Desire C spiegelt zwar kaum, bietet aber mit 320 x 480 Pixeln eine ziemlich geringe Auflösung.

Der interne Speicher hat zwar vier Gigabyte, für mich als Nutzer stehen aber nicht mal ein Gig zur Verfügung. Ziemlich wenig, deshalb ist der Speicherkartenkauf sozusagen Pflicht. Vor allem, wenn ich jetzt aus Unwissenheit als Neuling bei Android nicht etwas falsch gemacht habe, verlangen einige Podcast-Apps eine Speicherkarte. Ohne war mir nicht möglich diese Podcast-Apps zu nutzen. Sicherlich kommt das auch bei anderen Apps vor.

Kleines Highlight ist die NFC-Funktion, also Nahfeldkommunikation. Noch nicht richtig nutzbar in Deutschland, aber ein Schritt das „Hähne-Ei-Problem“ zu lösen. Finde NFC toll, wird aber nicht in Deutschland wirklich genutzt, weil es auch kaum Geräte gibt. Wozu auch, wenn es in Deutschland nicht nutzbar ist. Deshalb sehr mutig und toll von HTC einfach mal NFC einzubauen, sollten auch andere Hersteller verstärkt nachziehen. Dann kommt auch der Handel auf den Geschmack NFC-Zahlungen anzubieten.

Was mir sehr zugesagt hat, ist die Radio-Funktion. Klingt banal, gibt es aber bei den iPhones nicht. Egal wie Apple es sieht, Radio über UKW ist super praktisch und meiner Meinung nach fast Pflicht. Auch die mitgelieferten Kopfhörer sind vollkommen ausreichend, sehen auch gut aus und liefern einen akzeptablen Sound. Wer auf Klasse Wert legt, muss natürlich andere Kopfhörer dazukaufen.

Zur Kamera kann ich leider nicht viel sagen, knippse wenig rum und habe die Cam deshalb nicht wirklich ausprobiert. Mit fünf Megapixeln sollten die Ergebnisse für einen kurzen Schnappschuss ausreichend sein.

Das kleine Smartphone bringt also ziemlich viel mit, was sich leider auch am Akkuverbrauch bemerktbar macht. Leider hat der Akku nur 1230 mAh, nach einer Nutzung von ca. 1,5 Tagen ist der Akku leer.

Fazit

Insgesamt hat das HTC Desire C einen positiven Eindruck hinterlassen. Für kleines Geld erhält man ein Einsteiger-Smartphone, welches “alle” Funktionen bietet. Natürlich darf man bei dem Preis nicht die gleiche Ausstattung wie bei den High-End Smartphones erwarten.

Für mich ist eigentlich nur das Display, welches gegen das Desire C spricht. Da wollen die Augen einfach was höher auflösenderes sehen.

Pro

  • geringe Größe und Ausmaße
  • niedriger Preis
  • Android/Sense 4.0

Kontra

  • niedrige Displayauflösung
  • schwache Hardware
  • geringer interner Speicher

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  • Enokad

    Ich find es super, dass hier auch User anderer Handysysteme testen sowie eure Alltags-Checks. Weiter so, HTC Inside!

  • ali

    “Das kleine Smotphone”…

    • http://www.htcinside.de/ Robert

      Thx.

  • B Nerme

    Schöner Artikel, wenn man bedenkt das hier auch Leser Testen und schreiben dürfen. War/bin auch etwas vom HTC Desire C begeistert, was es alles als Einsteiger Smartphone so drauf hat. Wollte es mir für die Arbeit als zweit Gerät holen, hab mich aber dagegen entschieden ist mir etwas zu dick, würde es im Bereich 8mm und vll 4 Zoll liegen würde ich es auf jeden Fall holen.

  • Steven

    Nur 600 mhz und 512 mb RAM und trotzdem die neuste Sense UI und icecream sandwich. Es geht also doch einem so “untermotorisiertem” smartphone diese Sachen zu verpflanzen, aber beim desire z heißts immer nein das geht nicht zu schlecht und dieses und jenes. Man hat anscheinend nur keine Lust die Kunden dieses “alten” phones damit auszustatten. Schade.

    • Marco

      Ich denke mal das im Desire C ein etwas besserer moderner Prozessor steht als im Desire Z für den Qualcomm die Treiber für A4.0 freigibt, und sich nicht die Mühe machen will für den Prozessor vom Desire Z Treiber für A4.0 zu machen.

    • Daniel

      Na was soll ich sagen… Mein DHD is noch potenter und bekommt…. nix! :( Das versteht keiner mehr…