HTC startet VR-Plattform Viveport offiziell

Von: Jonas / Am: / In: HTC Vive, News

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Bereits vor einigen Wochen haben die Taiwaner eine eigene VR-Plattform angekündigt, auf die auch schon Entwickler zugreifen konnten. Ab sofort ist die Datenbank für Virtual Reality Inhalte auch für alle anderen zugänglich. Los geht’s direkt mit einer Rabattaktion: Wer eine HTC Vive sein Eigen nennt, kann sich einige kostenpflichtige Anwendungen an diesem Wochenende vergünstigt sichern.

HTC will seine Virtual-Reality-Brille Vive weiter voranbringen und spendiert dafür einen eigenen Content-Store, genannt Viveport. Während entsprechende Inhalte bisher lediglich über die Spieleplattform Steam geladen werden konnten, liegen passende Applikationen nun auf eigenen Servern bereit. Nutzer können zudem schneller und einfacher Bibliotheken nach spannenden Inhalten durchstöbern. HTC-Experten empfehlen des weiteren besonders hochwertige Programme.

„Vive ist im VR-Bereich führend, und wir freuen uns sehr über den Launch von Viveport, mit dem wir VR-Fans auf der ganzen Welt eine neue Ausgabe von theBlu präsentieren“, so Neville Spiteri, CEO von Wevr. Auch in Sachen Bildung geben die Entwickler Gas: „Mit Viveport macht Lifeliqe Naturwissenschaften erlebbar und schafft echte Aha-Momente für Schüler und andere Interessierte. Jetzt kann jeder zwischen Dinosauriern umhergehen, den menschlichen Körper erkunden und die vielen anderen Erfahrungen in unserem virtuellen Museum genießen.“, so Ondrej Homola, CEO von Lifeliqe. Im Rahmen einer 48-Stunden-Aktion gibt es bis zum morgen Sonntag etliche Titel vergünstigt. Darunter zählen Stonehenge VR, Music Room, theBlu, Mars Odyssey und Firebird – La Peri. Zudem gibt es eine Reihe neuer kostenloser Anwendungen zu entdecken. Für die Nutzung der Bibliothek wird lediglich ein HTC-, Google-, Facebook- oder Steam-Konto benötigt.

Mit Viveport startet HTC die nächste Stufe in der umfangreichen VR-Strategie. Die Technik wird dank neuer, hochwertiger Inhalte immer interessanter. Befeuert wird die Entwicklung von begeisterten Programmierern, die in der neuen Technologie nicht weniger als die Zukunft des Gamings, aber auch des Alltags sehen. Sinkende Preise im Bereich der Rechentechnik ermöglichen zudem den virtuellen Zugang einer breiteren Bevölkerungsgruppe. Wir sind auf jeden Fall gespannt, wohin uns der Weg in den nächsten Monaten und Jahren noch führen wird.

Habt ihr euch die HTC Vive schon gegönnt oder plant ihr die Anschaffung?

Quelle: Pressemitteilung

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