Makelloser Mobil-Messias? HTC 10 im Test

Von: Jonas / Am: / In: HTC 10, Testberichte

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Nachdem HTC in den letzten Monaten immer wieder Verluste einfahren musste, war es höchste Zeit für ein rundum erneuertes Flaggschiff mit alten Tugenden aber auch neuen Qualitäten. Das HTC 10 soll genau das bieten. Wir haben das Premium-Smartphone in den letzten Wochen im Alltag getestet und verraten euch, ob das selbstbewusste Versprechen der Wahrheit entspricht.

Lieferumfang

Schon beim Lieferumfang lassen sich die Taiwaner nicht lumpen. Für den kabelgebundenen Datenaustausch und das Aufladen des Akkus liegt ein USB Type-C Kabel mit Quick-Charge-3-Netzteil bei, das eine Ausgangsleistung von 2,5 A bei 5V bietet. Außerdem gibt’s ein leistungsstarkes In-Ear-Headset, das Audio in High Resolution wiedergeben kann. Der Klang ist beeindruckend. Leider besitzt die Steuereinheit nur einen Button zum Pausieren von Musik oder Annehmen von Telefonaten. Separate Buttons zum Einstellen der Lautstärke fehlen. Für den Schnellstart liegt zudem eine Kurzanleitung bei sowie eine Garantieerklärung.

Design und Verarbeitung

Wie auch bei den Vorgängerflaggschiffen zählt das Design zu den Paradedisziplinen. Das HTC 10 überrascht allerdings mit einer neuen Symmetrie. Der 3,5mm Klinkenanschluss liegt mittig auf der Oberseite des Gerätes, der micro-USB-Anschluss Type C wurde zentral auf der Unterseite integriert. Rechts daneben befindet sich der tieftönige Lautsprecher. Auf der linken Seite befindet sich lediglich der Slot für die Speichererweiterung in Form einer MicroSD-Karte. Die Gegenseite beherbergt den SIM-Kartenslot, der ein Exemplar mit Nano-Spezifikationen fasst. Auf der Rückseite befindet sich wie gehabt die Kamera, die allerdings unschön einen Millimeter hervor steht.

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Die Frontseite mit 5,2 Zoll-Display, Höhen-Hörmuschel sowie Frontkamera wird von einem 2,5D-Glas aus Corning Gorilla Glass 4 geschützt. Leider ist es extrem empfindlich gegenüber Microkratzern – Kollegen hatten das Testexemplar bereits ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Ansonsten schützt das genutzte Panel zuverlässig vor schwerwiegenderem. Unterhalb des Displays befindet sich der Fingerabdruckscanner, der zusätzlich als Homebutton verwendet werden kann, sowie zwei Hardkeys, die beim Antippen beleuchtet werden.

Beim 10 entfernt HTC sein prominentes Markenlogo auf der Frontseite und ermöglicht so kompakte Ausmaße. Sie betragen 146 x 72mm in Höhe und Breite. Die Tiefe bzw. Dicke des Gerätes beläuft sich auf 3mm am Rand und happige 9mm in der Mitte. Vor allem kleine Hände dürften das zu spüren bekommen, da auch die Masse mit 161g nicht gering ist. Das liegt auch an der Materialwahl. Seit dem One M7 setzt HTC auf ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium, das aus einem Block gefräst wird und so einen besonders hochwertigen Eindruck vermittelt. Entgegen des One A9 liegt das 10 satt in der Hand und droht auch aufgrund der gefrästen Kante zu keiner Zeit aus der Hand zu gleiten.

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Beim HTC 10 haben die Taiwaner einen weiteren Schritt in Sachen Verarbeitungsqualität gemacht. Einen Spalt sucht man vergebens, die Druckpunkte der aus Aluminium bestehenden Lautstärkewippe sowie des On/Off-Buttons sind angenehm. Der Power-Knopf ist zudem geriffelt und ermöglicht so ein blindes ertasten. Einzig die Ausmaße der Volume-Wippe könnten üppiger sein.

Display

In ersten Leaks war hinsichtlich des Displays von einem AMOLED-Exemplar die Rede. Grund dafür ist die Qualität des 5,2 Zoll großen SLCD5-Panels, das mit Quad HD, also 2560 x 1440 Pixel auflöst. Damit erreicht das Display eine Pixeldichte von 564 ppi. Damit liegt es im Bereich der Konkurrenz von Samsung und LG. Die Farben sind sehr intensiv, verfälschen die Anzeige jedoch durch eine gestärkte Sättigung.

Die Helligkeit ist ordentlich, allerdings gerät das Display im direkten Sonnenlicht an seine physikalischen Grenzen. Die Blinkwinkelstabilität ist ausgezeichnet. Das dürfte auch am dünnen Displayglas liegen. Eine weitere Stärke ist die Responsiv. Eingaben werden blitzschnell erkannt und umgesetzt. In Sachen Ergonomie ist die Größe das Panels für die Einhandbedienung grenzwertig: Durchschnittliche Hände erreichen die Ecken sowie den Fingerabdruckscanner nur mit Mühe.

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Performance und Speicher

Für ein Telefon der High-End-Klasse ist natürlich die Performance ein wichtiger Vergleichsparameter. Im Inneren des HTC werkelt deshalb der Snapdragon 820 Quad-Core-SoC in 64 Bit-Architektur und mit bis 2,2 GHz Taktleistung. Dabei helfen 4 GB RAM für ein flüssiges Arbeiten. Das wird besonders im AnTuTu-Benchmark sichtbar: 131.934 Punkte sind eine echte Hausnummer. Auch der PC Mark wies einen ordentlichen Wert auf – dort erreichte das HTC-Flaggschiff 5663 Punkte. Darin spiegelt sich auch die sehr gute Multitasking-Geschwindigkeit wieder. Im Alltag gibt es zu keinem Zeitpunkt Ruckler, das System läuft insgesamt mehr als geschmeidig. Wie bei den Vorgängergeräten erwärmt sich das Alu-Gehäuse nach längerem Zocken spürbar – allerdings deutlich weniger als noch beim One M9.

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Daten und Apps können auf dem 32 GB großen internen Speicher abgelegt werden. Zum Erststart stehen etwas mehr als 21 GB zur Verfügung. Einige Kollegen kritisierten in ihren Tests die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten. Wir haben deshalb die Probe aufs Exempel gemacht und den A1-SD-Benchmark durchgeführt. Demnach ergibt sich für den internen Speicher eine Lesegeschwindigkeit von 235 MB/s, die Schreibgeschwindigkeit liegt bei 44 MB/s. Die Werte sind also etwas schlechter als bei den Mitbewerbern von Samsung und LG, allerdings weniger drastisch als bisher angedeutet.

Wem die 32 GB an fest verbautem Speicher nicht reichen, der kann eine microSDXC-Karte mit bis zu 2TB Volumen einschieben. Selbstverständlich unterstützt das HTC 10 auch den sogenannten Flex Storage. Dabei kann die eingelegte Karte als interner Speicher konfiguriert werden und das System lagert unwichtige Dateien darauf aus. Voraussetzung dafür ist eine SDXC-Karte mit UHS-3-Zertifizierung. Die Karte sollte also eine Schreibgeschwindigkeit von mindestens 30 MB/s besitzen. Wie auch beim One A9 kann die Karte bis zum nächsten Defragmentieren allerdings nicht anderweitig eingesetzt werden.

Kamera

HTC scheint so langsam die Kurve in Sachen Kameramodul zu bekommen. Bereits beim One A9 spendierten die Taiwaner ein ordentliches Modul mit guter Bildqualität. Nun setzen die Ingenieure noch einen drauf und präsentieren das erste Modul mit 12 Megapixel Auflösung sowie Ultrapixel-Technologie in Version 2.0. Der Sensor besitzt eine Größe von 1/2.3 Zoll, die Pixelgröße liegt bei 1,55µm. Damit stellt HTC einen neuen Bestwert im Bereich der Smartphonekameras auf. Ein optischer Bildstabilisator verhindert ungewollte Verwacklungen. Das macht sich auf auf den Testaufnahmen bemerkbar. Dank f/1.8-Blende können die Bilder auch bei schlechterem Licht überzeugen. Einzig der Dual-Tone LED-Blitz hat Probleme das Motiv gleichmäßig auszuleuchten. Auch der neue, schnelle Laser Autofokus arbeitet nicht fehlerfrei. Vor allem bei Makroaufnahmen stellte er unzuverlässig scharf. Hin und wieder nervt zudem eine Software-Meldung, die grundlos angibt dass der Sensor abgedeckt sei.

20160525-HTC-10-Hauptkamera

Mit der Fotoqualität steigert sich natürlich auch die Videoqualität. Das HTC kann Bewegtbilder in UHD-Auflösung sowie Hi-Res-Audio aufzeichnen. Für ein Smartphone kann sich die Qualität durchaus sehen lassen. Leider ist der Autofokus damit überfordert: Bei Testaufnahmen musste durch einen Fingertipp manuell nachgeschärft werden.

Ein neues Level im Bereich der Bildqualität erreicht auch die 5 Megapixel auflösende Frontkamera, dessen Sensor 1.3µm große Pixel beherbergt. Außerdem kommt erstmals in einem Mobiltelefon ein optischer Bildstabilisator zum Einsatz. Dank 86-Grad-Weitwinkel passen etliche Personen auf eines der trendigen Selfies – oder eben man selbst mit einer Menge Landschaft. Dank HDR-Modus sind nun auch Aufnahmen mit dem Frontmodul sehr Farbdynamisch. Der Bildqualität tun diese Neuerungen auf jeden Fall sehr gut und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass HTC hier die beste Frontkamera eines Smartphones verbaut. Auch wenn das Display bei der Smartphone-Wiedergabe seinen Teil dazu gibt.

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Eine Überarbeitung hat auch die HTC-eigene Kamera-App spendiert bekommen. Die verschiedenen Einstellungen befinden sich ab sofort am linken Bildschirmrand und sind nach Foto und Video sortiert. Auch ein RAW-Modus ist wieder an Bord, der für ambitionierte Fotografen einen echten Mehrwert bietet und deshalb aktiviert werden sollte. Schade: Nach dem Schließen wechselt die Anwendung automatisch in den Normal-Modus. In folgender Galerie sind einige Testfotos sowie ein Testvideo aufgeführt. Die Aufnahmen in voller Auflösung gibt es im GDrive-Ordner.


Sound

Eines der Alleinstellungsmerkmale von HTCs Premium-Telefonen sind die BoomSound-Stereolautsprecher, die seit dem One M7 den Benchmark in Sachen Audioqualität darstellen. Mit dem 10 geht HTC einen etwas anderen Weg: Die obere Hörmuschel, die auch beim Telefonieren zum Einsatz kommt, gibt die hohen Frequenzen der Quelldateien wieder, auf der Unterseite befindet sich wie bereits erwähnt der Tieftöner. Dank dediziertem Audio-Chip mit Dolby Audio kommen so gute Klänge zu Stande, die allerdings den großen Wow-Effekt vermissen lassen. Vor allem bei höheren Lautstärken sind die hohen Frequenzen sehr dominant und aufdringlich.

Nutzt man das Gerät beispielsweise beim Spielen im Querformat, sollen die Lautsprecher einwandfreien Stereoklang bieten. Leider sind die Lautstärken – auch aufgrund der unterschiedlichen Abstrahlrichtung – nicht gleichwertig, was im Vergleich zu den Vorgängergeräten eine seltsame Audiokulisse erzeugt. Besser eignet sich für den Genuss von Hi-Res-Audio das mitgelieferte In-Ear-Headset. Es bietet eine überdurchschnittliche Klangqualität. Verbessert wird sie durch ein persönliches Audioprofil. Wahlweise per Fragen oder über einen Hörtest kann der Nutzer die Kopfhörer nach seinen eigenen Vorlieben anpassen. Letzterer passt die Klangkurve sogar für die Ohren separat an.

20160525-HTC-10-Kopfhoerer

Fingerabdruckscanner

Ähnlich wie beim One A9 spendiert HTC seinem Flaggschiff erstmals einen Fingerabdruckscanner, der sich auf der Vorderseite unterhalb des Displays befindet. Damit kann das Gerät entsperrt, aber auch über diverse Bezahldienste mobil bezahlt werden. Bis zu fünf Finger können in den Einstellungen hinterlegt werden, um ein möglichst komfortables Nutzen zu ermöglichen. Denn im Alltag ist der Sensor ein wahrer Segen. Dank der Bildschirm-Weckfunktion reicht ein Touch auf den Fingerabdruckscanner aus und das Telefon ist aktiv und entsperrt. Der Powerbutton kam deshalb im Testzeitraum kaum zur Verwendung.

Grund dafür ist die Performance und die geringe Fehlerquote bei der Erkennung. Im entsperrten Zustand kann der Sensor zudem als Home-Button verwendet werden – und das mit jedem Finger, auch wenn er nicht im System hinterlegt ist. Gegenüber der Softwaretasten in den One-Geräten der letzten Jahre muss der Finger bei der Ein-Hand-Bedienung dabei allerdings deutlich stärker verrenkt werden.

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Funk und Konnektivität

Für die Anbindung an das Datennetz sind die Funkkomponenten von großer Bedeutung. Deshalb verbaut HTC im 10 ein LTE Modul mit Cat 9, das Download-Geschwindigkeiten bis 450 MB/s und Uploads bis 50 MB/s unterstützt. Vor allem unterwegs ist das eine mehr als ordentliche Datenrate, die nicht selten nicht einmal herkömmliche DSL-Anbindungen schaffen. Im Heimnetz kann das HTC über WLAN mit den Standards a/b/g/n/ac sowohl im 2.4 als auch 5GHz-Bereich verbunden werden. Aufgrund des abschirmenden Alu-Gehäuses müssen jedoch einige Abstriche in der Reichweite eingegangen werden.

Multimedia-Inhalte des HTC-Flaggschiffs können sowohl über DLNA, Miracast als auch Google Cast wiedergegeben werden. Als einziges Android-Telefon wird auch Apples AirPlay unterstützt. Per Bluetooth funkende Geräte können über den neuen Standard 4.2 mit dem Mobiltelefon verbunden werden. Er verspricht einen besonders ressourcenschonenden Umgang mit dem Energiespeicher. Natürlich darf auch ein NFC-Modul nicht fehlen, dass sich direkt auf der Rückseite unter dem HTC-Logo befindet. Zur Navigation verfügt das HTC 10 über GPS, GLONASS sowie Beidou-Sensoren.

Akku

Fortschritte macht HTC beim 10 auch in Sachen Akkutechnik. Das festverbaute Modul bietet eine Kapazität von 3.000 mAh und bringt das Dickschiff locker über den Tag. Im Test waren je nach Nutzungsszenario sogar zwei Tage ohne Steckdose möglich. Verantwortlich ist dafür vor allem das verbesserte Energiemanagent. Die Software war noch nie so intelligent und schlank wie beim HTC 10. Das Mobiltelefon kann vor allem im Standby-Betrieb als Energiesparwunder bezeichnet werden. Zudem sorgt der erweiterte Energiesparmodus für zusätzliches Sparpotential. Im renommierten PC Mark Battery Test kommt das Smartphone auf 7,5 Stunden Arbeitslaufzeit, in der das Akkumodul stetig von 80% bis auf 20% Leistung leer gesaugt wird. Das ist kein Bestwert gegenüber der Konkurrenz, insgesamt aber aller Ehren wert.

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Zum Aufladen steht ein microUSB-Anschluss 3.1 Typ C zur Verfügung, der das Modul per mitgeliefertem 2,5A-Netzteil in 1,5 Stunden auflädt. Grund für diese Power-Ladung ist der Qualcomm-Standard Quick Charge 3.0, den das Telefon von Haus aus unterstützt. Innerhalb 30 Minuten ist das Akkumodul zu 50% aufgeladen; das entspricht knapp einer Tagesladung.

Software

HTC liefert sein diesjähriges Flaggschiff selbstverständlich mit der neuen Android-Version 6.0.1 aus. Traditionell gibt es zudem die die neue Nutzeroberfläche Sense 8.0 inklusive den News-Stream Blinkfeed. Neben einem flacheren Design spendieren die Taiwaner auch umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. So können mit den Freestyle-Designs Buttons frei und ohne Raster eingefügt werden. Die Benachrichtigungsleiste orientiert sich wie auch beim One A9 deutlich stärker am Stock-Android. Zwar können Schnellstart-Verknüpfungen nicht mehr geändert werden, allerdings sind die wichtigsten intuitiv angeordnet. Neu ist unter anderem der Shortcut zum Taschenrechner.

Insgesamt versucht HTC beim 10 Apps bewusster auszuliefern und auf Eigenproduktionen zu verzichten, falls es vom Softwarelieferanten Google bereits bessere Lösungen gibt. So entfällt die HTC-eigene Gallerie-App, dafür ist Google Fotos vorinstalliert. Auch die Mail-App wurde wegrationalisiert – Google Mail sollte diese Lücke ersetzen. Fans der Hersteller-Apps können diese allerdings weiterhin aus dem Play Store downloaden. Auf eine Drittanbieter-App greift HTC auch bei der Tastatur zurück: Ab sofort läuft TouchPal in einer speziellen HTC Sense Version als Standard-Anwendung. Ähnlich der Google Tastatur kann die Größe frei konfiguriert werden und zusätzliche Themes aus dem Netz geladen werden.

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Eine Weiterentwicklung hat auch das Dot View Cover erfahren, das ab sofort unter dem Namen Ice View läuft. Hintergrund für die Namensänderung ist die Erneuerung des Anzeigeprinzips: Das Cover besitzt keine Löcher, sondern fortan einen matten Kunststoffdeckel. Die Display-Anzeige strahlt mit hoher Helligkeit hindurch und auch der Touchscreen kann durch eine erhöhte Sensibilität bedient werden. Für Schnappschüsse kann sogar die Kamera ohne das Aufklappen des Deckels genutzt werden.

Fazit

Mit dem HTC 10* haben die Taiwaner das beste Smartphone seit langem abgeliefert: Das Gesamtpaket aus Alu-Design, QHD-Display, Qualcomm-Performance, Ultrapixel-Kamera, Hi-Res-Lautsprecher/Kopfhörer sowie Quick-Charge-Akku stimmt und kann den Mitbewerbern problemlos Paroli bieten – sie teilweise sogar in den Schatten stellen. Ganz ohne Makel ist das Gerät aber dann allerdings doch nicht. Bei leistungsintensiveren Aufgaben könnte das Gehäuse des Premium-Smartphones etwas “cooler” wirken, die Lautsprecher könnten qualitativ hochwertigeren BoomSound bieten. Auch die Schreib- und Lesegeschwindigkeit des internen Speichers liegt etwas hinter der Konkurrenz zurück.

Das Gesamtpaket ist jedoch unschlagbar – auch wenn man mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 699 Euro eine Menge Geld auf den Tisch legen muss. Dafür kann der Kunde allerdings zwischen den drei Farbvarianten Carbon Grey, Glacier Silver (leider nur mit weißer Front) sowie Topaz Gold auswählen und erhält das leistungsstärkste Android-Smartphone mit den wohl besten Handschmeichelfähigkeiten. Vor allem für Nutzer des One M7 oder One M8 lohnt sich ein Upgrade zweifelsfrei.

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Was haltet ihr vom HTC 10? Habt ihr euch das Telefon bereits gekauft bzw. eine Anschaffung geplant?

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  • HTC Follower

    Habe es mir neulich im Saturn angeschaut und es hat mir den Atem geraubt. Exzellente Verarbeitungsqualität und ein extrem schönes Design. Ich spiele auf jeden Fall mit dem Gedanken mir das HTC10 zuzulegen. Auch wenn ich mit meinem One M9 und One Max zufrieden bin.

  • disqus_6UGJY7xp4b

    Hallo. Habt ihr die Funktion Foto aus einem Video machen gefunden oder getestet? Ich vermisse sie sehr auf meinem 10. Und kann man mehrere Seiten z.B. auf einem Screenshot vereinen, bietet das HTC an? Habt ihr dazu was herausgefunden?

  • Holger H.

    Hallo,
    ich werde mir definitiv das HTC 10 zulegen, …ohne Frage. Ich habe das M7 und M9. Jedoch gebe keine 700 € für ein Smartphone aus. Ich warte noch auf ab…